Staatstheater Meiningen
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Sommerlektüre vom Feinsten zur Überbrückung der Spielzeitpause

Sommerlektüre vom Feinsten
Eine literarische Vorschau auf die kommende Spielzeit 

Die Sommerferien stehen vor der Tür, der Urlaub ruft. Auch das Staatstheater Meiningen geht in die wohlverdiente Sommerpause. Nicht jedoch ohne das nötige Lesematerial für die freien Tage im Gepäck. Sollten auch Sie noch auf der Suche nach einer Leseempfehlung sein, lassen Sie sich doch von uns zu der einen oder anderen Lektüre verführen. Das Besondere daran: All diese Stoffe werden in der kommenden Spielzeit am Staatstheater Meiningen zu sehen sein.
Viel Freude mit den Lese-Empfehlungen unserer Dramaturg:innen!

An der Arche um Acht“ von Ulrich Hub
Premiere: SO, 11.09. – Klassenzimmer der Zukunft

Zwei Tiere jeder Art dürfen auf Noahs Arche, um den Regenmassen zu entkommen. So wird es auch den Pinguinen in Ulrich Hubs humorvoll-kluger Umsetzung der Sintflut-Geschichte gesagt. Die Pinguine sind aber zu dritt und schnell wird ihnen klar, dass keiner den anderen missen möchte. Am 11. September startet das Junge Theater unter freiem Himmel im englischen Garten mit dieser Produktion in die neue Saison – jetzt schon eine perfekte, nachdenklich stimmende Lektüre, nicht nur für junge Menschen.

 

„Das tote Brügge“ von Georges Rodenbach
Die tote Stadt
Premiere: FR, 16.09. – Großes Haus

In die faszinierende belgische Stadt Brügge entführt Sie die erste Musiktheaterproduktion im Großen Haus am 16. September mit Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ nach dem Roman „Das tote Brügge“. Georges Rodenbach erzählt in seinem 1892 erschienen symbolistischen Roman die Geschichte eines Witwers, der sich nach dem Tod seiner Frau im geheimnisumwobenen Brügge niedergelassen hat. In einer Tänzerin meint er seine Frau wiederzuerkennen und beginnt in seiner Obsession eine Beziehung mit ihr.


Der Junge, der einen Wald pflanzte“ von Sophia Golz
Premiere: DO, 13.10. – Rautenkranz

„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die zweitbeste ist jetzt.“ Sophia Golz Kinderbuch „Der Junge, der einen Wald pflanzte“ erzählt die wahre Geschichte von Jadav Payeng aus Indien, der beobachtet hatte, wie einer Insel durch eine Flut Wald entrissen wurde und hunderte von Schlangen auf einer der kargen, zurückgebliebenen Sandbänke verendeten. Der Junge beschließt zu handeln. Er pflanzt Setzlinge, aus denen erst Gebüsch und dann ein kleines Wäldchen entsteht. Und tatsächlich: nach und nach kehren die Tiere zurück. Das Puppentheater bringt die Geschichte dieses mutigen Jungen am 13. Oktober im Rautenkranz.

 

Wir wünschen einen schönen Sommer!