Boaz Daniel
Boaz Daniel wurde in Tel Aviv geboren und schloss 1996 an der dortigen Rubin Academy of Music sein Studium ab. Am Konservatorium der Stadt Wien absolvierte der Bariton ein Zweitstudium. 1998 wurde er Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo er u.a. als Almaviva in „Le nozze di Figaro“, Sharpless in „Madama Butterfly“, Paolo in „Simone Boccanegra“, Enrico in „Lucia di Lammermoor“, Kurwenal in „Tristan und Isolde“, Ford in „Falstaff“, Rangoni in „Boris Godunow“, Jeletzki in „Pique Dame“ und Heerrufer im „Lohengrin“ sang. Zu den wichtigsten Verpflichtungen der letzten Jahre gehören sein Rollendebüt als „Rheingold“-Alberich an der Calgary Opera, abermals Kurwenal unter Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper sowie an der Semperoper Dresden, der Opéra de Paris, der San Francisco Opera, in Budapest, Buenos Aires, Perth und beim Sydney Symphony Orchestra sowie den BBC Proms. Zuletzt hatte er großen Erfolg als Gunther in der „Götterdämmerung“, an der Lyric Opera of Chicago und an der Berliner Staatsoper. Wichtige Engagements waren außerdem sein Escamillo-Debüt „Carmen“ in Tokio, Pizarro im „Fidelio“ unter Zubin Mehta in Israel, sein Debüt an der Mailänder Scala in Zimmermanns „Die Soldaten“, Klingsor am Liceu Barcelona sowie Posa in „Don Carlo“ an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper und in Tel Aviv,. Weitere Gastspiele führten ihn an die Royal Opera Covent Garden, die Deutsche Oper Berlin, die Dresdner Semperoper, nach Chicago, San Francisco, Frankfurt und Barcelona.
Boaz Daniel gastiert regelmäßig auch in Konzertsälen auf der ganzen Welt. Bedeutsame Engagements führten ihn zum Deutschen Symphonie Orchester Berlin, zu den Kunstfestspielen Herrenhausen unter Ingo Metzmacher und mit Mahlers Symphonie Nr. 8 zu den Münchner Philharmonikern sowie unter der Leitung von Kirill Petrenko nach Bregenz.
In dieser Spielzeit
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Alberich
Vorabend zum Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“
von Richard Wagner, Dichtung vom Komponisten
