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Corby Welch

Der amerikanische Tenor Corby Welch studierte an der University of Minnesota und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Es folgten Engagements u. a. an der Staatsoper Hamburg und der Nederlandse Reisopera. Von 2003 bis 2018 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein und sang hier alle großen Partien des lyrischen Faches. Allmählich wechselte er in das jugendlich-dramatische und später Heldentenorfach mit Hauptpartien in Opern von Berg, Britten, R. Strauss, Rimski-Korsakow und Wagner. 2011 debütierte Corby Welch als Loge in „Das Rheingold“ am Grand Théâtre de Genève und gastiert seither mit seinem breit gefächerten Repertoire von Bach bis Zemlinsky international in Oper und Konzert. Er trat außerdem in zahlreichen Uraufführungen auf, u. a. beim Eclat Festival Neue Musik in Stuttgart sowie bei der Ruhrtriennale. Zudem ist er in Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen zu hören, z.B. als Siegfried in Wagners „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ mit den Duisburger Philharmonikern unter Axel Kober, Gubaidulinas Johannes Passion und Auferstehung“ unter Helmuth Rilling oder Hindemiths „Das lange Weihnachtsmahl“ mit dem RSO Berlin. Gastengagements führen ihn insbesondere als gefragten Wagner-Interpreten in den letzten Jahren an die Lettische Nationaloper, die Nationaloper Estonia, die Opéra de Toulon, das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Théâtre de Champs-Élysées, das Theater Heilbronn, die Heidelberger Schlossfestspiele sowie nach Bilbao, Vilnius, Zürich, Linz, Malmö, Köln, Hong Kong oder Taiwan. Am Staatstheater Meiningen gastiert er erneut als „Tannhäuser“.

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