Frank Behnke
Frank Behnke ist gebürtiger Hannoveraner und studierte Germanistik und Theaterwissenschaften an der Universität Hamburg. Engagements führten ihn u.a. als Schauspieldramaturg an das Theater Osnabrück, als Chefdramaturg und stellvertretender Schauspieldirektor von 2000 bis 2010 an das Staatstheater Nürnberg, sowie als leitender Dramaturg an das Schauspielhaus Hamburg. Von 2012 an war er Schauspieldirektor am Theater Münster, wo ihm ein auch überregional vielbeachteter künstlerischer Aufbruch gelang, was zahlreiche Preise und Festivaleinladungen belegen. 2019 war er Initiator und Programmleiter des NRW-Theatertreffens 2019. Im Rahmen des Förderprogramms des Landes NRW „Neue Wege“ etablierte Behnke im Schauspiel Münster einen Schwerpunkt für neue Dramatik mit zahlreichen Uraufführungen und Auftragsstücken.
Als Regisseur machte er durch vieldiskutierte Klassikeraufführungen und ungewöhnliche Stückentdeckungen auf sich aufmerksam. Er inszenierte u.a. am Staatstheater Nürnberg, dem Theater Hof, dem E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg sowie am Theater Ingolstadt. Für seine Inszenierung von Thomas Bernhards „Alte Meister“ erhielt er bei den Bayerischen Theatertagen in Bamberg 2005 den Jury- und Publikumspreis, seine Münsteraner „Hamlet“-Inszenierung war zum virtuellen nachtkritik-Theatertreffen eingeladen. Am Theater Hof ist er regelmäßig inszenierender Gast.
Seit der Spielzeit 2020/2021 ist Frank Behnke Schauspieldirektor am Staatstheater Meiningen. Im Spielplan ist momentan die Uraufführung „Biermann – Drachentöter“ (Premiere 06.03.2026), ein deutsch-deutscher Abend über den Liedermacher Wolf Biermann basierend auf einer Textvorlage von Martin Heckmanns zu sehen, sowie im Repertoire die Produktionen „Thüringer Spezialitäten“ (UA, ebenfalls ein Liederabend) und „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ (von Theresia Walser). Frank Behnke zeichnet als Schauspieldirektor am Staatstheater Meiningen eine klare Handschrift: Unter seiner Leitung hat sich ein engagiertes und selbstbewusstes Ensemble zusammengefunden, die Spielpläne sind in jeder Spielzeit geprägt von Uraufführungen/ Auftragswerken und Neuentdeckungen in einer guten Mischung mit Klassikern und Komödien. In der Spielzeit 2025/26 hat er ein neues Festivalformat („Woche der jungen Regie“) ins Leben gerufen.
In der kommenden und seiner letzten Meininger Spielzeit unter dem Motto „Unterhaltung mit Haltung“ wird Frank Behnke „Lied der Nibelungen“ von Roland Schimmelpfennig in den Kammerspielen inszenieren (Premiere: 27.11.2026) sowie im Großen Haus „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horváth (Premiere: 14.05.2027). Außerdem inszeniert er am Theater Hof in der kommenden Spielzeit „Der große Gatsby“ (Premiere Februar 2027).
In dieser Spielzeit
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Regie
Ein Deutschlandabend mit Liedern und Texten von Wolf Biermann in einer Fassung von Martin Heckmanns
Uraufführung -
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mit
u.a. GMD Killian Farrell zu Herzog Georg II. und seinem Einfluss auf unser Theater
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