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Jochen Biganzoli

Biganzoli studierte Musik- und Theaterwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sein erstes Engagement führte ihn als Oberspielleiter des Musiktheaters ans Kleist–Theater Frankfurt/Oder. Seit 1999 arbeitet er freischaffend u. a. in Pforzheim, Altenburg-Gera, Detmold, Flensburg und Augsburg. Mit Lehárs „Land des Lächelns“, Verdis „Luisa Miller“, Puccinis „La Bohème“, Strauss „Rosenkavalier“ und Gounods „Faust“ prägte er die Opernsparte des Landestheaters Eisenach. 2010 eröffnete er mit der Schumann Oper „Genoveva“ die Zwickauer Schumann-Tage. Zahlreiche seiner Produktionen wurden in den Kritikerumfragen der „Opernwelt“ als „Aufführungen des Jahres“ genannt. Für sein Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, York Höllers Bulgakov-Oper „Der Meister und Margarita“, erhielt er 2014 den Rolf-Mares-Preis. Unter Biganzolis weiteren wichtigen Arbeiten sind „Lady Macbeth von Mzensk“, für die er 2016 für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert wurde, „Der ferne Klang“ in Lübeck, das Debüt an der Semperoper Dresden mit „Mathis der Maler“ sowie jüngst „Faust – Margarete“ in Augsburg zu nennen. 2019 folgte am Theater Hagen, später in Halle mit sehr großem Erfolg „Tristan und Isolde“. Auch für diese Inszenierung erhielt Biganzoli eine Nominierung DER FAUST 2020 in der Kategorie ‚Regie Musiktheater‘.

In dieser Spielzeit

Spielzeit 2022|2023 Die tote Stadt: Tamta Tarielashvili (Brigitta), Charles Workman (Paul)
Regie

Oper in drei Bildern von Erich Wolfgang Korngold 
nach Georges Rodenbachs Roman „Bruges-la-Morte“
Libretto von Paul Schott