Krzysztof Minkowski
Minkowski studierte zunächst Betriebswirtschaftslehre in Frankfurt an der Oder, dann Theaterwissenschaft und Schauspiel in Berlin, anschließend Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Es folgten diverse Engagements als Regisseur in Deutschland, Polen, Dänemark und der Schweiz. So inszenierte er am Teatr Norwida in Jelenia Góra die polnische Erstaufführung von „WE ARE CAMERA / jasonmaterial“ von Fritz Kater in seiner eigenen Übersetzung, die 2008 zum Uraufführungsfestival in Bydgoszcz eingeladen wurde. Mit Anton Tschechows „Drei Schwestern“ in Jelenia Gora gewann er den Theaterpreis für die beste Inszenierung der Saison und erhielt eine Einladung zum Warschauer Theatertreffen. 2016 folgte eine weitere Einladung zum Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens.
Am Luzerner Theater brachte er „Invasion“ von Jonas Hassen Khemiri zu einer Schweizer Erstaufführung. Im Theater Momentum in Odense inszenierte er 2013 die Uraufführung des Romans „Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod“ von Knud Römer, die in der dänischen Presse begeistert aufgenommen wurde. Minkowski brachte europaweit viele weitere Stücke auf die Bühne, darunter Klassiker wie „Hamlet“ von Shakespeare, „Tartuffe“ von Molière oder Kinderstücke wie „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren und „Pünktchen und Anton“ von Erich Kästner.
Neben seiner Regietätigkeit unterrichtet Krzysztof Minkowski an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Am Staatstheater Meiningen hatte er im Jahr 2023 mit „Wutschweiger“ sein Regiedebüt. 2026 bringt er mit „Greta“ von Daniel Ratthei erneut ein politisches Stück in den Meininger Rautenkranz.
