Staatstheater Meiningen
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3. Sinfoniekonzert

»La Mer«


Antonín Dvořák: Der Wassermann op. 107
Thomas Adès: Lieux retrouvés für Cello und Orchester
Édouard Lalo: Le roi d’Ys Ouvertüre
Claude Debussy: La Mer

Auch das 3. Sinfoniekonzert widmet sich einer ausgewählten Thematik – diesmal entführt es in die Wasserwelten. Zu Beginn erklingt Antonín Dvořáks 1896 komponierte sinfonische Dichtung „Der Wassermann“. Angelehnt an eine alte Sage, wird der Naturgeist hier zum grausamen Kindsmörder und symbolisiert die dunklen Seiten des Kampfes zwischen Mensch und Natur. Auf ganz andere Weise findet der weltweit renommierte und in Meiningen bestens bekannte englische Komponist Thomas Adès (geb. 1971) in „Lieux retrouvés“ musikalisch Orte wieder. Entstanden 2009 und stellt das Werk mit seinen vier Sätzen „Wasser“, „Berge“, „Felder“ und „Städte“ extreme technische Anforderungen an den Solopart. Nie schlicht lautmalerisch, dafür mit zahllosen Effekten gespickt, stellt sich die Cellistin Karolina Ölmann den schwierigen und reizvollen Herausforderungen. Die gebürtige Schwedin ist seit 2016 Solocellistin der Kammerphilharmonie Graubünden und hat bereits zahlreiche Solo- und Kammermusikwerke uraufgeführt.
Der zweite Teil entführt uns nach Frankreich: Edouard Lalos Oper „Le roi d’Ys“ beschreibt die französische Version von Wagners „Lohengrin“. Verträumt romantisch passt sich die Ouvertüre den „Wasserwelten“ an. Den Abschluss des Konzert bildet Debussys Meisterwerk „La mer“ – unter der bewährten Stabführung von Philippe Bach.

Dirigent: Philippe Bach


Solistin: Karolina Oehman (Cello)


Meininger Hofkapelle

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