Staatstheater Meiningen
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8. Foyerkonzert


An neun Sonntagen laden wir Sie ein, in intimer Atmosphäre sowohl instrumentale als auch vokale Werke zu erleben. Jedes Programm ist einem speziellenThema gewidmet, das Sie den Informationen im jeweiligen Monatsspielplan entnehmen können.

Die Qualitäten und musikalischen Fähigkeiten von Richard Mühlfeld beeindruckten Johannes Brahms so sehr, dass er in kurzer Zeit seine vier späten Klarinettenwerke komponierte. Max Kalbeck bezeichnete das Klarinettenquintett h-Moll, op. 115 als einen „Abschied von der schönen Welt“, ein Werk von satter Gefühlsharmonik und Klanglichkeit. Ein später Brahms voll Intensität, rhythmischer Freiheit und musikalischer Reife, ein traurig schöner Klang. Brahms schuf ein Quintett, „was Weber und Mozart etwa noch zu thun übrigließen, um durchgehends einen alle befriedigenden Ausgleich zwischen den Bläserund den Geigenstimmen herzustellen“ (Kalbeck). Ein großes, wertvolles Stück Meininger Musikgeschichte.

Klarinette: Andreas Kowalczyk

Violine: Sönke Reger/Hans-Christoph Jahn

Viola: Gideon Wieck

Violoncello: Sebastian Keen


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