Staatstheater Meiningen
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Asyl im Paradies

Uraufführung
Ein Theater-Konzertabend über Tamara Danz


Tamara Danz: Durch ihre Stimmgewalt, ihre Authentizität und ihre Kraft wurde die 1952 bei Breitungen/Werra geborene Musikerin zur größten Rocksängerin der DDR. Mit der Band "Silly", deren Frontfrau sie von 1978 bis zu ihrem Tod 1996 war, hat sie Musikgeschichte geschrieben und dabei über die Landesgrenzen hinaus Menschen mit ihrer Musik begeistert und geprägt – bis heute.
Tamara Danz steht jedoch nicht nur für starken (Ost-) Rock, sondern auch für politisches Handeln und den Mut, sich für Veränderung stark zu machen und sich dabei nie den Mund verbieten zu lassen. Mit ihren Texten schafften es Danz und "Silly" stets auf poetisch-lyrische Weise, das Lebensgefühl einer ganzen Generation einzufangen, von Sehnsüchten und Ängsten zu erzählen, und dabei immer einen kritischen Blick auf die Welt und das politische Klima, in dem sie als Künstler:innen wirkten, zu haben – ungeachtet der ihnen durch die Zensurbehörden auferlegten Repressalien.

Der Theater-Konzertabend "Asyl im Paradies" widmet sich der Ausnahmekünstlerin Tamara Danz und beleuchtet ihren Lebensweg von den Anfängen als Sängerin der Schülerband "Die Cropies", über ihr Mitwirken im "Oktoberclub" bis hin zu ihrem unglaublichen Erfolg mit "Silly".
Ein Leben, das erzählt, erlebt und vor allem gehört werden muss!

Regie: Ronny Jakubaschk

Bühne, Kostüme: Christian Rinke

Musikalische Leitung: Michael Hinze

Dramaturgie: Katja Stoppa

Besetzung

(07.10.2023, 19:30)

Mit: Miriam Haltmeier

Mit: Ulrike Knobloch

Mit: Emma Suthe

Bandleader/Percussion/Posaune: Florian Winkel

Gitarre: Josef Mücksch

Bratsche: Johannes Knorr

Keyboard: Johannes Köhler