Das Katzenhaus
Puppentheater von Samuil Marschak
Nachdichtung aus dem Russischen von Martin Remané
ab 4 Jahren
Wer unter Katzen etwas auf sich hält, für den ist die Einladung der Fürstin Koschka die wohl höchste Auszeichnung. Denn Fürstin Koschka entstammt dem ältesten Angora-Adel und lebt in einem der prachtvollsten Prunkbauten der Stadt. Wer nicht willkommen ist, wird mit Hochmut und Härte vertrieben. Nicht einmal zwei ärmliche Katzenwaisen nimmt sie auf, die in in einer Winternacht bei „Tante Koschka“ Schutz vor Kälte und Hunger suchen. Stattdessen darf nur hereinspazieren, wer selbst Rang und Namen hat: das Schwein, der Hahn, der Ziegenbock. Aber die angesehenen Gäste benehmen sich unmöglich. Sie wissen mit dem feinen Mobiliar der Fürstin Koschka gar nichts anzufangen, knabbern an Blumen und Sitzpolstern und krakeelen laut herum. Doch allein das bettelnde Maunzen der Katzenwaisen unter dem Fenster stört die Gastgeberin. Als sich später alle unter den höflichsten Abschiedsfloskeln verabschieden, faucht ungesehen eine Flamme aus dem offenen Kamin. Und das prachtvolle Haus brennt bis auf die Grundmauern nieder. Wer der armen Koschka jetzt wohl hilft?
Mit großen und detailreichen Tischfiguren wird im „Katzenhaus“ ein Märchen in gereimten Versen gespielt: über Hochmut, Geiz und Vorurteile und wie eine freundliche Tat das Leben eines Menschen – oder auch einer Katze – zum Guten verändern kann.
Gastspiele und Zusatzvorstellungen auf Anfrage unter der Telefonnummer 03693 / 451-168.