Staatstheater Meiningen
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Der Junge, der einen Wald...

nach dem Kinderbuch von Sophia Gholz
Puppenspiel von Franziska Werner | Auftragswerk
ab 6 Jahren


In Indien existiert ein Wald, der größer als 900 Fußballfelder ist. Dieser Wald wurde von einem einzigen Jungen gepflanzt. Das glaubt ihr nicht? Dann hört die wahre Geschichte von Jadav Payeng!

Es gibt einen Fluss namens Brahmaputra, der durch Indien, Bangladesch und Teile von China fließt. Dieser Fluss ist einer der längsten der Erde und transportiert riesige Wassermassen. Teilweise ist er breiter als 6000 Meter! Der Fluss umspült zahlreiche Inseln – wie zum Beispiel die große Flussinsel Majuli, auf der Jadav Payeng lebt – und ist Quell von natürlichen Lebensräumen. Wenn in der Regenzeit das Wasser steigt und sich die Fluten unaufhaltsam ihren Weg suchen, verschlingt der reißende Fluss Land und Wald und hinterlässt braune, unfruchtbare Sandflächen.

1976 sah der kleine Jadav Payeng, wie seiner Insel bei einer solchen Flut Wald entrissen wurde und hunderte von Schlangen auf einer der kargen, zurückgebliebenen Sandbänke verendeten. Da wurde ihm klar, dass es Zeit ist, etwas zu tun. Er begann, einen Wald zu pflanzen, um seiner geliebten Insel und den Wildtieren zu helfen. Und er ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen.

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt.

Regie: Anna Fülle

Ausstattung, Puppenbau: Betty Wirtz

Dramaturgie: Gerda Binder


Puppenspiel: Falk P. Ulke

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