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Falstaff

Lyrische Komödie in drei Akten von Giuseppe Verdi
Dichtung von Arrigo Boito nach William Shakespeare

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


„Falstaff“ ist eine Sensation in der Entwicklung der Musikwelt – und das bei einem Komponisten von fast 80 Jahren. Giuseppe Verdi greift in seiner letzten Oper wieder auf Shakespeare zurück – nach Jahrzehnten tragischer Bühnenwerke jetzt auf die Komödie „Die lustigen Weiber von Windsor“, aus der 44 Jahre zuvor schon Otto Nicolai eine deutsche Spieloper geschaffen hat. Verdis Zugriff ist aber ein anderer. Er schafft eine durchkomponierte Partitur mit durchsichtiger musikalischer Architektonik, rhythmischen Finessen und lyrischen Momenten bis hin zur berühmten Schlussfuge: „Alles ist Spaß auf Erden!“
Der Schmarotzer, alternde Genussmensch und verschuldete Möchtegern-Weiberheld Sir John Falstaff braucht dringend Geld und sorgt im spießbürgerlichen Windsor für Aufruhr. Er schreibt zwei Damen gleichlautende Liebesbriefe, um an das Geld ihrer Ehemänner zu kommen. Die empörten, doch gewitzten Frauen lassen sich das nicht gefallen und drehen den Spieß um. Verdi hat die musikdramatische Großform mit „Otello“ vollendet, „Falstaff“ ist wiederum etwas ganz Neues. Hier schafft er mit seinem Librettisten Arrigo Boito ein Werk voller Klarheit und Schwung. Pralle Bühnencharaktere und turbulente Ensembles machen „Falstaff“ zu einem musikalischen Welttheater ganz im Sinne Shakespeares.


Zur Einstimmung auf das Werk laden wir Sie herzlich zur Matinee am Sonntag, 23.05.2027, um 11.15 Uhr ins Foyer Großes Haus ein (Eintritt frei).

Tagesbesetzung

(13.06.2027, 18:00)

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