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Henry VIII.

Oper in vier Akten von Charles Camille Saint-Saëns
Dichtung von Léonce Détroyat und Armand Silvestre

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


König Heinrich VIII. von England ging durch seine sechs Ehen und die Gründung einer eigenen Kirche in die Weltgeschichte ein. Die berühmteste Episode seiner Regierungszeit war die Annullierung seiner ersten Ehe mit Katharina von Aragón und die Hochzeit mit Anne Boleyn. Diese Ereignisse bringt Camille Saint-Saëns in „Henry VIII.“ 350 Jahre später auf die Bühne. Die Handlung nach einem spanischen Drama von Calderón enthält das perfekte Material für eine historische Oper: Liebessehnsüchte, Gefahren am Hof mit belastenden Briefen, ehrgeizige Aufstiegspläne, schmerzhaftes Leid und Einmischungen des Papstes sorgen für Dramatik, Intimität und Feierlichkeit. Dabei geht es sowohl um Politik als auch um den privaten Konflikt. Das „Projekt Scheidung“ nutzt Heinrich, um den Einfluss der römischen Kirche aus seinem Königreich zu verbannen.
Die Oper entführt uns in das England der Renaissance mit Anklängen an die Musik der Zeit, bleibt aber eine typisch französische Oper mit Sinn für Melodik und Eleganz. Die Orchestersprache ist klar, präzise und vermeidet die Exzesse der Spätromantik. Nach „Samson und Dalila“ ist „Henry VIII.“ Saint-Saëns’ erfolgreichste Oper, die seit der Uraufführung in Paris 1883 in Frankreich oft, hierzulande aber eher selten, aufgeführt wird.


Zur Einstimmung auf das Werk laden wir Sie herzlich zur Matinee am Sonntag, 14.02.2027, um 11.15 Uhr ins Foyer Großes Haus ein (Eintritt frei).

Musikalische Leitung: GMD Killian Farrell

Regie, Bühne: Andreas Kriegenburg

Kostüme: Andrea Schraad

Chor, Extrachor: Roman David Rothenaicher

Dramaturgie: Matthias Heilmann

Meininger Hofkapelle

Tagesbesetzung

(10.04.2027, 19:30)

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