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Matinee: Cardillac

Mit Regisseurin Giulia Giammona, GMD Killian Farrell,  den  Sängern Tamta Tarielashvili und Roman Payer sowie Dramaturg Matthias Heilmann


Exakt hundert Jahre nach der Uraufführung in Dresden wird Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ erstmals am Staatstheater Meiningen aufgeführt. Vor der Premiere am 13. Februar geben Regisseurin Giulia Giammona, GMD Killian Farrell und Dramaturg Matthias Heilmann vertiefende Einblicke in Hindemiths Werk und die Meininger Inszenierung am Sonntag, den 1. Februar, in einer Matinee. Tamta Tarielashvili  aus dem Sänger-Ensemble und Gastsänger Roman Payer werden Ausschnitte aus der Oper live zum Vortrag bringen. Beginn ist um 11.15 Uhr im Foyer des Großen Hauses, der Eintritt ist frei.

Die Oper ist ein Krimi und ein Künstlerdrama zugleich. Die in Paris spielende Handlung zeigt einen Serienmörder. Er erdolcht seine Opfer und nimmt ihnen den Schmuck ab, den sie kurz zuvor beim angesehenen Goldschmied Cardillac erstanden haben. Am Schluss stellt sich heraus: Das schmuckherstellende Genie, das sich von seinen Schöpfungen nicht trennen kann, und der Mörder sind eins. Hindemiths Stil spiegelt die Musik der 1920er-Jahre wieder. Elemente des Jazz und der damaligen Unterhaltungsmusik werden mit Anleihen an Fugen- und Passacaglia-Formen der Barockzeit verbunden

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