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Ottosottosottosmops

frei nach Ernst Jandl und Friederike Mayröcker
Beitrag zur „Woche der jungen Regie“ von Juno Peter

Gastspiel der HfMT Hamburg


Festival-Programm

Mayröckers Texte entstehen als assoziativen Kaskaden, durchdrungen von Erinnerungen, Träumen, Verlusten. Jandl denkt Sprache von der Form her: reduziert, konzentriert, konkret. Seine Gedichte legen ungeahnte Klang- und Bedeutungsebenen frei. Ausgangspunkt dieser Inszenierung ist Jandls Lautgedicht Ottos Mops: Mit großem Vergnügen wird der Text immer wieder neu gedacht, verdreht, verwandelt. Er wird in Körper übersetzt, in unterschiedliche Sprachen, in Tanz, als Cowboy-Szene gespielt, als Songtext performt und somit zum Spielfeld für die Möglichkeiten der Dichtung und einer Beziehung zweier außergewöhnlicher Dichterpersönlichkeiten.

 

Juno Peter sammelte erste Erfahrungen am Theater Basel und den Bühnen Bern. Von 2020 bis 2021 studierte Peter Szenische Künste in Hildesheim und anschließend Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, mit dem Abschluss „Zerteil in kleine Sterne mich“ am Thalia an der Gaußstraße 2024.

 

Regie: Juno Peter | Bühne: Jo Speh | Kostüme: Chantal Börner, Dina Polus | Musik: Lennard Clément | Dramaturgie: Nerina Gärtner

mit: Aaron Brömmelhaup, Lea Mergell, Seraphina Schweiger


Publikumspreis: Im Anschluss an jede Vorstellung können Zuschauer ihre Stimmen abgeben, die über die Vergabe des undotierten Publikumspreises entscheiden.

Trailer

Video