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Reingehört: Das Rheingold

Erfahren Sie Wissenswertes zumVorabend zum Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“


Die Reihe „Reingehört“ nimmt am 2. März nicht auf das Konzertprogramm der Meininger Hofkapelle Bezug, sondern auf die Neuproduktion von Richard Wagners „Das Rheingold“. GMD Killian Farrell und Orchesterdirektor Alexander John erläutern mit Gesangssolisten und vielen musikalischen Beispielen die gewaltige Partitur dieses „Vorabends“ zu „Der Ring des Nibelungen“.

„Das Rheingold“ und damit die ganze „Ring“-Tetralogie, beginnt mit einem langsam anschwellenden Es-Dur-Klang, der zunächst nur in den Kontrabässen und Fagotten zu hören ist. Die Bedeutung dieses Naturschauspiels mit den fließenden Wogen des Flusses, die eine Art paradiesischen Urzustand schildern, wird ebenso erklärt, wie der Fortgang, wenn aus dem Es-Dur-Akkord sich allmählich ein gigantischer, mythischer Kosmos aus Göttern, Riesen und Zwergen erhebt.

Natürlich wird Wagners Leitmotivtechnik vorgestellt, mit der er im „Rheingold“ einen Höhepunkt erreicht. Nicht weniger als 30 Leitmotive sind bereits in dem zweieinhalbstündigen, pausenlosen Werk enthalten. Sie skizzieren einerseits die naturhaften Elemente der Schauplätze aus der Sagenwelt (Rhein, Nibelungenhöhle, freie Gegend auf Bergeshöhen), andererseits sind sie in klangschwerer Architektonik kunstvoll mit den dramatischen Vorgängen und seelischen Regungen verwoben. Auch der Schluss des „Rheingoldes“ mit dem Einzug der Götter in Walhall, sicherlich eines der Höhepunkte des Musikdramas, wird zur Sprache kommen. Das Wagner-Orchester zieht darin ein Resümee aus der musikalischen Tragödie.

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