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Romeo und Julia

Tragödie von William Shakespeare


Verona: Die öffentliche Ordnung ist massiv gestört. Die rivalisierenden Familien der Montagues und Capulets sorgen immer wieder für Ausschreitungen und Übergriffe. Um dem endlich Einhalt zu gebieten, erscheint ein neues Gesetz: Einhaltung des Friedens, bei Widersetzung Todesstrafe.
Ein Hoffnungsschimmer taucht auf am Horizont: Romeo – ein Montague – verliebt sich auf einem Maskenball in Julia Capulet, die Tochter des Erzrivalen. Sie beschließen, heimlich zu heiraten und finden in Pater Lorenzo und Julias Amme Verbündete, die ihrerseits auf einen lang ersehnten Frieden hoffen. Als Romeos Freund Mercutio bei einer Auseinandersetzung von Tybalt, einem Cousin Julias, umgebracht wird und Romeo daraufhin im Affekt Tybalt ermordet, eskaliert die Situation. Romeo wird aus der Stadt verbannt, er flieht nach Mantua, nicht aber, ohne mit Pater Lorenzo einen Plan geschmiedet zu haben, wie er wieder mit Julia vereint sein kann. So intensiv sich die Gefühle der beiden Jungvermählten Bahn brechen, so tragisch muss diese Liebe enden. Fünf Tage dürfen sie einander (er-)kennen, den Rest ihrer Liebe nehmen sie mit ins Grab.
1595 schreibt William Shakespeare, Lieblingsautor Georgs II., mit „Romeo und Julia“ die berühmteste Tragödie der Weltliteratur: Sein Werk gilt als zeitlos und fordert immer wieder zu neuer Auseinandersetzung heraus.

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