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Aktuelles

Freya Gölitz, Foto: privat
© Christina Iberl

Infotainment und Entertainment zugleich: die „Riemannoper“

Haben Sie sich schon immer gefragt, was eine „Primadonna assoluta“ von der einfachen „Primadonna“ unterscheidet? Oder ob Tenor und Bariton in jeder Oper Konkurrenten um die Gunst der Damen sind? Vor der Entwicklung von Suchmaschinen oder ChatGPT hat der geneigte Musikfreund Hugo Riemanns „Musiklexikon“ zur Hand genommen. Das 1882 veröffentlichte Nachschlagewerk des großen deutschen Musiktheoretikers ist bis heute das Standardwerk schlechthin. Der 2024 verstorbene amerikanische Komponist Tom Johnson hat 1988 Riemanns Musiklexikon selbst zum Gegenstand einer Oper gemacht ...

Paul Hindemith
© Christina Iberl

Jazz und Barock in einem Thriller: Hindemiths Oper „Cardillac“

Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ ist ein packender Krimi und zugleich ein Künstlerdrama über einen besessenen Goldschmied, der sich seine einzigartigen Schöpfungen zurückholt und zu diesem Zweck sogar vor Mord nicht zurückschreckt. Auf Grundlage der Novelle „Das Fräulein von Scuderi“ (E.T.A. Hoffmann) – eine der ersten Kriminalgeschichten der Weltliteratur – schuf Hindemith 1926 die Oper „Cardillac“ und machte sie zu einem Meilenstein in der Entwicklung des Musiktheaters. Exakt 100 Jahre nach der Uraufführung inszeniert Giulia Giammona erstmals in Meiningen diesen um Leidenschaft und ...

 Henriette Hörnigk inszeniert Feydeaus „Floh im Ohr“, (c) Michael Reichel
© Michael Reichel / arifoto.de

„Mein Mann geht fremd!“ Henriette Hörnigk inszeniert Georges Feydeaus Komödie „Floh im Ohr“

2024 wurde Regisseurin Henriette Hörnigk für „Amadeus“ mit der „Inszenierung des Jahres“ unseres Theaterfördervereins ausgezeichnet und schon bald kommt die nächste Inszenierung von ihr auf die Meininger Bühne: Im gewürdigten Stück drehte die Regisseurin einfach die Bühne um und verlegte das Spiel in den Zuschauersaal, jetzt verwandelt sie die Bühne in eine riesige Musical-Spielwiese für „Beinahe-Verrückte“. Denn Verliebte kann man schon mal verrückt nennen. Auf alle Fälle können sie vor Liebe und Eifersucht schon mal blind sein!

Theater kann halt nicht jeder: Wenn Kasper Theater macht, dann geht schon mal alles drunter und drüber. (c) foto-ed
© ERHARD DRIESEL

Angebote für junges Publikum +Familien im Januar 2026

Weihnachten ist schon vorbei, aber zum Wünschen und Träumen ist es doch nie zu spät. Im Januar zeigen die drei Sparten des Jungen Staatstheaters Meiningen zahlreiche Stücke aus dem Repertoire.
Anbei eine Auswahl mit den Terminen, an denen es noch Karten gibt. Darunter: "Eine Weihnachtsgeschichte", "Der kleine Prinz", "Anne Frank", "Kasper. Wie verhext. Alles nur Theater", "Sechse kommen durch die Welt", "Hey Siri, kill me!", "Alle außer das Einhorn" oder "Die Bremer Stadtmusikanten". Viel Freude! 

Ottosottosottosmops
© Christina Iberl

Woche der jungen Regie: Festival vom 20.-26.03.2026

200 Jahre Theaterherzog Georg II. und seine Meininger Prinzipien, einer der Ausgangspunkte, auf die sich das zeitgenössische Regietheater immer noch bezieht, geben Anlass, nach Grundlagen und Perspektiven der Theaterregie zu fragen und sie zu feiern.
Das Festival „Woche der jungen Regie“, das vom 20. bis 26. März 2026 am Staatstheater Meiningen auf dem Spielplan steht, lädt Regiestudierende von Theaterhochschulen des gesamten deutschsprachigen Raums ein, ihre Inszenierungen in den Kammerspielen zu zeigen.

Foto: Christina Iberl
© Christina Iberl

Satintücher des Staatstheaters Meiningen

Sie gehen nicht nur gerne ins Meininger Staatstheater, sondern tragen es auch in Ihrem Herzen? Wunderbar. Neuerdings haben Sie sogar die Möglichkeit, historische Theatermotive um Ihrem Hals zu tragen! Die neuen, limitierten Satintücher sind Ihnen vielleicht schon im aktuellen Spielzeitbuch begegnet, wo die wallenden Stoffe die Sparten farblich kennzeichnen. Zur Jubiläums-Saison „200 Jahre Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen“ sind die Satintücher in drei Farben erhältlich: Die bordeauxrote Variante zieren u.a. ein Stich der herzoglichen Hoftheaters, die Insignien von Georg II. und Ornamente, ...

Matthias Herold als Herzog Georg II. (c) Christina Iberl
© Christina Iberl

Bühne frei für Georg II.! Die Jubiläumssaison

In Jahren zu denken ist nicht ganz so üblich an Theatern. Hier geben Spielzeiten den Takt vor und die beginnen nun mal nicht mit dem ersten Kalenderblatt. Und doch ist er diesmal aufregend, der Januar, denn wir starten in das Jubiläumsjahr für Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, dessen Geburtstag sich am 2. April zum 200. Mal jährt. Gewürdigt wird der große alte Herr dieses Hauses schon seit September, als wir die „Goldene“, die erste von zwei Jubiläumsspielzeiten, eröffnet haben. Nun nähern sich die nächsten Höhepunkte.