Aktuelles
Woche der jungen Regie: Festival vom 20.-26.03.2026
200 Jahre Theaterherzog Georg II. und seine Meininger Prinzipien, einer der Ausgangspunkte, auf die sich das zeitgenössische Regietheater immer noch bezieht, geben Anlass, nach Grundlagen und Perspektiven der Theaterregie zu fragen und sie zu feiern.
Das Festival „Woche der jungen Regie“, das vom 20. bis 26. März 2026 am Staatstheater Meiningen auf dem Spielplan steht, lädt Regiestudierende von Theaterhochschulen des gesamten deutschsprachigen Raums ein, ihre Inszenierungen in den Kammerspielen zu zeigen.
Jazz und Barock in einem Thriller: Hindemiths Oper „Cardillac“
Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ ist ein packender Krimi und zugleich ein Künstlerdrama über einen besessenen Goldschmied, der sich seine einzigartigen Schöpfungen zurückholt und zu diesem Zweck sogar vor Mord nicht zurückschreckt. Auf Grundlage der Novelle „Das Fräulein von Scuderi“ (E.T.A. Hoffmann) – eine der ersten Kriminalgeschichten der Weltliteratur – schuf Hindemith 1926 die Oper „Cardillac“ und machte sie zu einem Meilenstein in der Entwicklung des Musiktheaters. Exakt 100 Jahre nach der Uraufführung inszeniert Giulia Giammona erstmals in Meiningen diesen um Leidenschaft und ...
Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust | 27.01.
Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, dem 27. Januar, präsentieren die Schauspieler Anja Lenßen und John Wesley Zielmann die szenische Lesung „Eichmann – wo die Nacht beginnt“ in den Kammerspielen. Es handelt sich dabei um ein fiktives Interview der Philosophin und Politikwissenschaftlerin Hannah Arendt mit Adolf Eichmann, der die Ausrottung von Millionen von Juden geplant, strukturiert und damit möglich gemacht hatte. 1960 wird er in Argentinien verhaftet und in Israel vor Gericht gestellt ...
4. Sinfoniekonzert: Bach, Brahms und nochmals Bach
Nach den opulenten Weihnachts- und Neujahrskonzerten startet die Meininger Hofkapelle mit erlesenen, fast kammermusikalischen Werken ins neue Jahr. Zu Beginn des 4. Sinfoniekonzerts am 28.Januar erklingt Johann Sebastian Bachs 3. Brandenburgisches Konzert, das meistgespielte unter den insgesamt sechs. Entstanden ist Bachs epochaler Zyklus als Auftrag des Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg, den Bach während einer Reise nach Berlin 1718 kennenlernte. Kaum zu glauben, dass Bach dafür weder ein Honorar erhielt, noch dass es damals zu einer Aufführung kam ...
Satintücher des Staatstheaters Meiningen
Sie gehen nicht nur gerne ins Meininger Staatstheater, sondern tragen es auch in Ihrem Herzen? Wunderbar. Neuerdings haben Sie sogar die Möglichkeit, historische Theatermotive um Ihrem Hals zu tragen! Die neuen, limitierten Satintücher sind Ihnen vielleicht schon im aktuellen Spielzeitbuch begegnet, wo die wallenden Stoffe die Sparten farblich kennzeichnen. Zur Jubiläums-Saison „200 Jahre Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen“ sind die Satintücher in drei Farben erhältlich: Die bordeauxrote Variante zieren u.a. ein Stich der herzoglichen Hoftheaters, die Insignien von Georg II. und Ornamente, ...
Bühne frei für Georg II.! Die Jubiläumssaison
In Jahren zu denken ist nicht ganz so üblich an Theatern. Hier geben Spielzeiten den Takt vor und die beginnen nun mal nicht mit dem ersten Kalenderblatt. Und doch ist er diesmal aufregend, der Januar, denn wir starten in das Jubiläumsjahr für Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, dessen Geburtstag sich am 2. April zum 200. Mal jährt. Gewürdigt wird der große alte Herr dieses Hauses schon seit September, als wir die „Goldene“, die erste von zwei Jubiläumsspielzeiten, eröffnet haben. Nun nähern sich die nächsten Höhepunkte.
Ausstellung ehrt den Theaterherzog und seine Mitstreiter
Staatstheater Meiningen und Meininger Museen starten mit einer ersten gemeinsamen Veranstaltung in die Jubiläumsspielzeit „200 Jahre Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen“. In einer Kabinettausstellung werden neben dem „Theaterherzog“ auch seine Ehefrau Helene Freifrau von Heldburg und Ludwig Chronegk vorgestellt. Sie waren es, die als Triumvirat „Die Meininger“, so der ehrenvolle Rufname des Ensembles zwischen 1874 und 1890, erst möglich gemacht haben. Ein regieführender, regierender Herzog, seine ehemals als Schauspielerin ...